Derbysieg als Startschuss für die Saison
Die Kreisklassensaison 2025/26 startete für unsere Amsdorfer Mannschaft mit einem echten Knaller. Das Derby gegen den VfR Wansleben und damit verbunden das Wanslebener Sommerfest. Im Vorfeld war die Freude groß auf dieses Duell und viele Amsdorfer machten sich auf den Weg Richtung Wanslebener Sportplatz und nahmen diesen regelrecht ein. Trainer Benny Halusa konnte auf einen guten Kader zurückgreifen, sodass nicht wieder ein derartiges Ergebnis wie in der vergangenen Saison zustande kommt.
Amsdorf übernahm von Sekunde eins das Spielgeschehen und hätte nach nicht einmal einer gespielten Minute durch Willi Höhl in Führung gehen können. Allerdings wurde der stramme Schuss aus kurzer Distanz mit einem starken Reflex pariert. Infolgedessen versuchte Amsdorf weiterhin, Torchancen zu erspielen, wirkte aber in vielen Situationen zu überhastet, und Angriffe wurden nur mangelhaft ausgespielt. Wansleben konzentrierte sich auf das kompakte Verteidigen und wollte durch lange Bälle in die Spitze gefährlich werden. In der Amsdorfer Abwehr standen neben Routinier Jan Schulze die zwei 17-jährigen Neuzugänge Dennis Veladzic und Melvin Ehrt, welche abgeklärt und mit Ruhe am Ball brenzlige Situationen klären konnten. Neben dem ungemütlichen Wetter war auch das, was sich auf dem Platz abspielte, nicht wirklich ansehnlich. Amsdorf fehlte irgendwie die zündende Idee, das Abwehrbollwerk zu überwinden. Nach 20 Minuten war der Bann aber gebrochen. Philipp Fiedler wurde im Strafraum von Willi Höhl bedient und dieser stocherte den Ball irgendwie über die Linie. Nicht schön, aber zumindest ging man in Führung. Bis zur Halbzeitpause konnten keine nennenswerten Amsdorfer Chancen mehr notiert werden. Eher im Gegenteil, denn in der Nachspielzeit der ersten Hälfte prüfte Richard Siebmann mit einem wuchtigen Freistoß den Amsdorfer Keeper Barucha, welcher sich mit einer Glanztat auszeichnen konnte. Erinnerungen an das letzte Gastspiel wurden nach dieser Szene real, denn der Spielverlauf war parallel.
Nach der Halbzeitpause war das Amsdorfer Ziel, das Spiel möglichst schnell zu entscheiden und damit den Gegner nicht wieder an der Sensation schnuppern zu lassen. Und das sollte innerhalb von 10 Minuten gelingen. Zweimal war es die Kombination Fiedler auf Leßmann und Letzterer netzte ein. Beruhigendes Polster für Amsdorf. Im Verlauf des zweiten Durchganges verbesserte sich das Amsdorfer Spiel nicht wirklich, und so konnte nur Tommes Schade mit einem Handelfmeter in der letzten Spielminute das Ergebnis auf 0:4 hochschrauben.
Letztendlich ein verdienter Amsdorfer Derbysieg, und in zwei Wochen redet keiner mehr darüber, wie dieser zustande kam. Nun konzentriert man sich auf das erste Heimspiel am kommenden Freitagabend und will dort auch spielerisch überzeugen.
VfR 1920 Wansleben – 1. FC Romonta Amsdorf 0:4
VfR 1920 Wansleben: Jan Erik Blunk, Thomas Brandt (60. Micki Elias Hoske), Andreas Kujath (60. Noah Koch), Kay Stieber, Manuel Schmid, Daniel Raue, Paul Nikiforow, Richard Siebmann, Ronny Gröbel, Justin Hinkelthein (55. David Köppe) – Trainer: Jan Stieber
1. FC Romonta Amsdorf: Falko Barucha, Jan Schulze (82. Steffen Neumann), Dennis Veladzic (77. Nils Bartholomäus), Melvin Ehrt, Tommes Schade, Christopher Gunkel, Philipp Ladage (77. Kevin Terre), Lukas Gänsler, Nino Leßmann (70. Tim Reifenstein), Willi Höhl (82. Lucas Scholz), Philipp Fiedler – Trainer: Benny Halusa
Schiedsrichter: Nico Niedzwiedz – Zuschauer: 83
Tore: 0:1 Philipp Fiedler (19.), 0:2 Nino Leßmann (50.), 0:3 Nino Leßmann (57.), 0:4 Tommes Schade (90.+1 Handelfmeter)
